54, 74, 90, 2014...ausgerechnet!

Samstag, 19.07.2014

Versteht das folgende bitte nicht falsch, wir sind genauso stolz und happy wie der Rest der Nation! Aber wieso (wiiiesooho?!?) müssen wir ausgerechnet dann Weltmeister werden, wenn wir in einem Mini-Gletscher-Kaff irgendwo im nirgendwo auf der neuseeländischen Südinsel sitzen? Da war nix mit Public Viewing, Weizen trinken und Autokorso. Stattdessen saßen wir mit ca. 30 anderen im Kaffee und haben statt Bier Cappucino geschlürft. Die Stimmung ist morgens um 7 halt auch nicht das, was sie abends um 9 in anderen Teilen der Welt war...
Aber nochmal von Anfang an. Von Picton aus sind wir nach Motueka gefahren, um im Abel Tasman National Park ein bisschen wandern zu gehn. Tja, das Wetter wollte leider nicht so wie wir wollten,  also saßen wir bei strömendem Regen den ganzen Tag mit nem Buch vor dem Kamin.
Von dort ging's dann weiter nach Franz Josef (das bereits erwähnte Gletscherdorf). Auf dem Weg hat der Bus sogar bei den Pancake Rocks angehalten,  eine DER Sehenswürdigkeiten auf der Südinsel. Das sind Felsen, die aussehen wie übereinander gestapelte Pfannkuchen.


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In Franz Josef hatten wir leider keine Gelegenheit, uns den Gletscher näher anzuschauen, weil die Busse nur zweimal die Woche fahren und wir am Morgen nachdem wir angekommen sind schon wieder weiter mussten. Die Fahrt mit dem Bus ist in der Gegend aber auch echt spektakulär!
Der nächste Stop war Wanaka, bis jetzt einer unserer Favoriten in Neuseeland. An unserem ersten Tag dort sind wir ins "Puzzling World", das ist so ne Art Museum mit optischen Täuschungen, Labyrinth und ganz vielen Knobelspielen.


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Am zweiten Tag sind wir mit einer Französin aus unserem Zimmer, die ein eigenes Auto hatte, dann doch noch zu einer Wanderung mit Gletscheraussicht aufgebrochen. Die Straße dorthin war schon echt abenteuerlich,  wir mussten durch mehrere Bäche durch, und das mit nem riesigen Passat-artigen Auto!
Die Wanderung war echt super mit spektakulärer Kulisse,  auch wenn der schmale, vereiste Weg am Berg entlang teilweise etwas abenteuerlich war...


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Von Wanaka ist es nicht weit bis nach Queenstown, wo wir uns jetzt gerade aufhalten. Queenstown gilt als die "Adrenalin-Hauptstadt" Neuseelands, und dem mussten wir natürlich auch gerecht werden ;) Also haben wir uns todesmutig 134 Meter in die Tiefe gestürzt, mit 8 Sekunden freiem Fall.  Das ganze nennt sich dann Nevis Highwire Bungy Jump, der höchste Sprung in Neuseeland. Wir haben halt gedacht wenn schon,  denn schon, ne?! :D
Den Beweis haben wir hier:


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Außerdem hat Queenstown auch noch kulinarische Abenteuer zu bieten, zum Beispiel den Fergburger. Das ist angeblich der beste Burger auf der ganzen Welt. Wir können bestätigen, er ist echt meeega gut. Nur leider muss man dafür ca. 50 Minuten anstehen und hinterher nach Hause rollen!
Außerdem haben wir uns heute zum ersten Mal an Fish'n'Chips versucht und uns hinterher fragen müssen, wieso wir das vorher nie probiert haben?!


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Damit auf Wiedersehen und bis bald,
Sophia und Ines

Schwefel, Schnee und heiße Quellen

Donnerstag, 10.07.2014

Hallo hier sind wir wieder,
Mittlerweile aus dem Land der Kiwis. Wir sind seit anderthalb Wochen hier und haben zum ersten Mal genug Zeit und unbegrenztes WLAN, um euch auf den neuesten Stand zu bringen.
Wir sind ja in Auckland angekommen, haben dort aber nur einen Abend verbracht und sind weitergefahren nach Hot Water Beach. Das ist ein Mini-Dörfchen, das man eigentlich nur besucht, um am Strand Löcher in den Sand zu graben. Diese füllen sich dann mit heißem Wasser aus unterirdischen Quellen und da legt man sich dann rein und genießt. Theoretisch zumindest. Praktisch ist es eher so dass keiner motiviert genug ist, so tief zu graben, dass man komplett mit Wasser bedeckt ist wenn man sich reinlegt. Deswegen ist einem immer von unten heiß und an den unbedeckten Stellen eiskalt. Aber ansonsten war das echt ne lustige Erfahrung :)
Von Hot Water Beach ging's weiter nach Rotorua, eine Stadt, die vor allem für ihre Geothermalfelder und Maori-Dörfer bekannt ist. Wir haben das immer noch bewohnte Maori-Dorf Whakarewarewa angeschaut (der richtige Maori-Name ist circa dreimal so lang und unmöglich auszusprechen). Die Einheimischen geben einem eine Tour durchs Dorf, erklären einem, wie sie die geothermale Aktivität nutzen (zum Kochen und zum Baden) und führen einige Rituale vor. Danach haben wir noch auf eigene Faust die Schlammteiche, Seen und Geysire in der Gegend erkundet.


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Nach Rotorua sind wir nach Taupo gefahren und sind von dort aus zum Tongariro Alpine Crossing aufgebrochen.  Das ist eine 20km lange Wanderung, die auf einen der drei Vulkane im Tongariro National Park hinauf und auf der anderen Seite hinunter führt. Von der Spitze hat man eine klasse Aussicht auf den "Schicksalsberg" aus Herr der Ringe. Die Wanderung dauert mit Pausen circa 8 Stunden, zumindest im Winter. In dieser Jahreszeit soll man nur mit einer geführten Tour auf den Berg und wird außerdem komplett mit Spikes, Eispickel etc. ausgestattet. Wir haben ein paar Jungs gesehen, die in Halbschuhen da hoch sind, und das sah wirklich gefährlich aus...


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Am nächsten Tag hatten wir so nen Muskelkater dass wir uns in das nächstgelegene Thermalbad begeben haben und dort so vor uns hingesumpft sind :D


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Nach Taupo ging's dann ab in die Hauptstadt, nach Wellington. Aber um mal ganz ehrlich zu sein, so viel Kultur haben wir nicht zu sehen bekommen :D Nach einem Ausflug zum Mount Victoria Lookout, von dem man einen 360º Ausblick über Wellington und den Hafen hat, ging der restliche Tag mit shoppen und essen drauf. Wir brauchen wohl nicht zu sagen dass unsere Rucksäcke so langsam aus allen Nähten platzen. 

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Dann haben wir heute morgen die Fähre von Wellington nach Picton genommen und sind jetzt auf der Südinsel. Morgen geht's schon in die nächste Stadt, mal sehen wann wir's wieder schaffen, uns zu melden.

Bis dahin liebe Grüße und macht's gut,

Sophia und Ines

Koalas kuscheln

Dienstag, 24.06.2014
Huhu,

Hier sind wir wieder :) Da wir über's Wochenende endlich mal wieder was Erwähnenswertes unternommen haben und auch ein paar süße Fotos entstanden sind, haben wir beschlossen, das alles in einen neuen Blogeintrag zu packen. 
Von Donnerstag bis Sonntag hatten wir eine Freundin aus Bayern zu Besuch,  die wir auf einem Campingplatz getroffen haben, als wir noch mit dem Auto unterwegs waren. Sie wollte unbedingt in die Lone Pine Koala Sanctuary, eine Art Zoo mit 130 Koalas, jeder Menge Kängurus und ein paar anderen australischen Tierarten.  Da wir nichts besseres zu tun hatten, sind wir auch mit. Und es hat sich wirklich gelohnt!  Im Gegensatz zu anderen Zoos kann man hier Koalas auf den Arm nehmen und die Kängurus füttern und streicheln. Wenn man sie lang genug nervt posieren die Kängurus sogar für Selfies ;)

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Wir wurden schon öfter gefragt, ob wir hier eigentlich die WM mitverfolgen.  Das ist für uns ja leider nicht so einfach weil die Deutschland-Spiele entweder um 2 Uhr nachts oder um 5 Uhr morgens laufen. Außerdem müssen wir den Fernseher im Wohnzimmer benutzen, da der in unserem Zimmer nicht über die richtigen Kanäle verfügt. Die Antwort lautet also ja, auch wir fiebern mit, nur leider ziemlich verschlafen und mit lautlosen Jubelrufen :P

Das hier wird übrigens der letzte Blogeintrag aus Australien sein, da wir in nur 6 Tagen (!!!) nach Neuseeland aufbrechen. Die größte Herausforderung besteht momentan darin,  unsere Garderobe von australischem Sommer auf neuseeländischen Winter umzustellen. Gar nicht so einfach, denn was die Australier als Winterjacken bezeichnen, gilt bei uns maximal als dünnes Sommerjäckchen. Ist ja auch kein Wunder wenns im Winter 25 Grad hat...

Also ihr Lieben,
Bis zum nächsten Mal, wir hoffen wir finden in Neuseeland mal die Gelegenheit euch upzudaten :)

Liebe Grüße,
Sophia und Ines

Update

Samstag, 07.06.2014
Hallo ihr Lieben,

Tut uns leid dass wir so lange abwesend waren, aber um mal ganz ehrlich zu sein: es ist in den letzten paar Wochen nicht so viel passiert. Mehrere Wochen am gleichen Ort zu sein ist für uns mittlerweile sehr ungewohnt und ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Vor allem, wenn man nichts zu tun hat. Wir haben zwar einen Job in der Bar bei uns um die Ecke ergattert, aber die brauchen uns momentan nur am Wochenende, also sind wir unter der Woche meistens damit beschäftigt,  in den Botanischen Gärten oder in unserem Whirlpool rumzuliegen :D
Von unserem geliebten Auto gibt es auch Neuigkeiten: wir haben es ja zum Mechaniker gebracht,  um uns das Roadworthy Certificate zu holen,  das wir zum Verkauf brauchen.  Es hat sich jedoch herausgestellt,  dass unser Auto ein paar mehr Problemchen hat als gedacht.... Um das Zertifikat zu bekommen hätten wir nochmal 1000-1500$ investieren müssen. Wir waren uns sofort mit dem Mechaniker einig, dass sich das nicht lohnt. Er versucht momentan, jemanden zu finden, der bereit ist, die Reperaturen machen zu lassen und uns das Auto abzukaufen. Ansonsten landet es wohl oder übel beim Schrotthändler :( 
Wir haben außerdem festgestellt, dass wir in Wirklichkeit eine Fünfer-WG sind :D Eines Morgens kamen wir in die Küche und sie war geputzt, was uns schon mal sehr verwundert hat. Außerdem roch es in unserer Wohnung nach Vanille-Parfüm, was noch viel merkwürdiger ist, wenn man mit zwei Typen zusammen wohnt. Etwas später sind wir in der Küche dann auf Luisa gestoßen. Sie ist die Freundin von unserem mexikanischen Mitbewohner und war im Urlaub in Mexiko als wir eingezogen sind.  Gut zu wissen :D
Wir sind momentan dabei, unsere Neuseeland-Reise zu planen, sind ja nur noch 3 Wochen bis zum Abflug! Wir haben einen super Deal beim sogenannten "Naked Bus" entdeckt, so dass wir immerhin schon wissen, wie wir dort von A nach B kommen. Außerdem haben wir uns mal überlegt, was wir uns dort noch für Highlights gönnen wollen. Ich sag nur Skydive, Bungee Jump, Black Water Rafting....

Mehr gibts momentan eigentlich nicht zu berichten, wir werden uns auf jeden Fall nochmal melden bevor wir nach Neuseeland weiter ziehen :)

Liebe Grüße,
Sophia und Ines

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Home Sweet Home

Mittwoch, 14.05.2014

Guten Morgen, 


wir haben mal wieder ein Update aus OZ!


Seit einigen Tagen sind wir nun stolze Mitbwohner in einer WG in Bowen Hills, Brisbane. Wir hatten, als wir nach Brisbane kamen, schon zwei Besichtigungstermine vereinbart und waren natürlich ziemlich gespannt, ist ja sozusagen unsere erste eigene Wohnung :) Das erste Haus war wirklich wunderschön, hell und freundlich. Nur leider lag es ein gutes Stück außerhalb des Stadtzentrums, weshalb wir jedes Mal mit dem Zug in die Stadt fahren müssten. Die zweite Wohnung war zwar nicht ganz so schön, aber zentral genug um zu Fuß in die Stadt zu kommen und außerdem verfügt sie über einen Fitnessraum, Pool und Jacuzzi. Ratet mal welche wir genommen haben ;) Wir wohnen mit einem Mexikaner und einem Japaner zusammen, leider sind beide relativ selten zu Hause und der Japaner ist extreeeeem ungesprächig! Ansonsten fühlen wir uns dort aber sehr wohl, und sparen im Vergleich zu einem Hostelzimmer sogar Geld!


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Außerdem hatten wir letztes Wochenende sozusagen unseren ersten Job! Na gut, man kann darüber streiten ob man es wirklich als Arbeit bezeichnen kann, aber wir haben dabei Geld verdient. Unsere Aufgabe bestand im Prinzip nur darin, bei einem Spendenlauf am Muttertag an der Seite zu stehn, Schilder zu schwenken, und möglichst laut anzufeuern. Nach 3 Stunden Schreien tat uns zwar beiden ziemlich der Hals weh, aber Spaß gemacht hats trotzdem :)



Für dieses Wochenende konnten wir uns auch wieder einen Job an Land ziehn, diesmal sogar für drei Tage statt drei Stunden :D Wir sollen auf einer Messe in Ipswich für so ne Art Investment Firma Flyer verteilen und Leute anlabern. Leider wissen wir noch gar nicht so genau, was die Firma macht und für was wir die Leute begeistern müssen....aber wir werdens schon noch rausfinden!


Achso, was wir noch sagen wollten: Trotz entgegengesetzter Behauptungen finden wir, dass Brisbane ne wirklich schöne Stadt ist. Es gibt vielleicht nicht so viele Sehenswürdigkeiten und Parks wie in Sydney, aber die Aussicht auf die Skyline, die man vom Fluss aus hat, ist wirklich spektakulär! Wir haben letzte Woche mit einem Freund von Fraser Island einen River Cruise by night gemacht, das war an sich wirklich super schön, nur leider n bisschen kalt auf Dauer (Ja, auch hier merkt man langsam, dass es Winter wird. Das heißt aber nicht, dass man nicht mehr in Shorts und Top rumlaufen kann.).


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Inselleben

Dienstag, 06.05.2014

Hallo ihr Lieben,

wir wurden heute mehr oder weniger subtil darauf hingewiesen, dass auf unserem Blog in letzter Zeit nicht so viel los war. Das ist zwar ein kleines bisschen unsere Schuld, liegt aber auch daran, dass wir in den letzten 2 Wochen relativ viel Zeit auf einsamen Inseln ohne Internetempfang verbracht haben.

Aber von Anfang an: Wir sind am 26. April auf einem Katamaran von Airlie Beach aus Richtung Whitsunday Islands aufgebrochen. Das sind 74 kleine Inseln vor der australischen Küste, die genauso aussehen, wie man sich ein Urlaubsparadies so vorstellt. Auf einer gibt es sogar ein Luxusresort, das Madonna und die Red Hot Chili Peppers vor die Tür gesetzt hat, weil sie sich nicht benehmen können (Die Red Hot Chili Peppers sind nur mit Krawatten bekleidet im edelsten Restaurant des Resorts aufgetaucht).

Aber zurück zu unserem Trip: Wir waren insgesamt 21 Passagiere und 2 Crewmitglieder. Bevor wir aufgebrochen sind, hat uns der Kapitän erstmal geraten, lieber zu viel als zu wenig Alkohol mitzunehmen, da wir drei Tage lang nicht in den Bottle Shop gehen können, um Alkohol zu kaufen. Solche Ratschläge würde man in Deutschland wahrscheinlich auch eher nicht bekommen :D Wir sind also mit einem Riesenvorrat Alkohol losgesegelt. Abends wurden an Deck Zelte aufgebaut und man konnte sich an sehr interessanten Spielen beteiligen (Nein, Vegemite im Bauchnabel zu haben ist auf Dauer nicht witzig!). Es haben auch alle an Deck geschlafen, und in der ersten Nacht warn wir heilfroh über die Zelte, da es in Strömen geregnet hat. Wir waren auch an 2 verschiedenen Stellen schnorcheln, aber nach unseren Erfahrungen in Cairns war die Sicht dort eher enttäuschend, unter anderem weil der Zyklon ziemlich viel von dem Reef dort zerstört hat. Das Highlight des Trips war Whitehaven Beach, ein unglaublich weißer Sandstrand mit türkisem Wasser und einfach wunderschön.

Auf der Rückfahrt hatten wir ganz schön heftigen Seegang, was wir super fanden. Diejenigen, die am Abend vorher einen über den Durst getrunken hatten, allerdings nicht so sehr...

Von Airlie Beach sind wir mit Highspeed nach Rainbow Beach aufgebrochen, da unsere Fraser Island Tour schon für den zweiten Mai gebucht war. Fraser Island ist übrigens die größte Sandinsel der Welt! Am Tag vor der Abfahrt mussten wir zu einem stundenlangen Briefing zum Thema Fahren auf Sand, Campen auf Fraser und Umgang mit wilden Dingos. Hinterher sind wir zu dem Schluss gekommen, dass letztendlich nichts so funktioniert, wie es dort beschrieben wurde (Nein, wenn man von einem Dingo bedroht wird, läuft man nicht langsam rückwärts und bedeckt seine Nippel sondern schreit laut "Dingooo" und bewirft ihn mit Sand :P). Bei dem Briefing haben wir aber auch unsere Gruppe kennengelernt, mit der wir uns die nächsten 3 Tage einen Jeep geteilt haben. Die Hälfte war mal wieder Deutsch, dann gab es noch 3 Schweden und einen einsamen Briten. Unsere Gruppe war eindeutig die beste von allen, in unserem Auto wurde immer lauthalts gesungen und es lief mindestens zweimal am Tag "I don't wanna miss a thing" von Aerosmith :D Wir zwei durften natürlich auch mal ans Steuer, obwohl wir schon n bisschen Angst hatten. Immerhin kamen zum Linksverkehr diesmal auch noch ein Riesenjeep mit Allradantrieb, eine Gangschaltung auf der linken Seite und jede Menge weiche Sandtracks und Meeresausläufer dazu! Wir leben aber tatsächlich noch alle und wir sind nur ein einziges Mal im Sand stecken geblieben. Übrigens tut es einem Kater auch nicht gut, wenn man auf Sandpisten durchgeschleudert wird ;) Tagsüber waren wir in einer 36 köpfigen Gruppe, die in 4 Jeeps aufgeteilt war, unterwegs. Als vorderstes der Jeep des Teamleader, gefolgt von den 3 anderen Jeeps. So fuhren wir von diversen tollen Aussichten zu wunderschönen Süßwasserseen und Flüssen, in denen man baden konnte,  um abends dann im Camp unser eigenes Essen zu kochen und schließlich mit allen bei Lagerfeuer und lauter Musik ordentlich zu feiern.

Entgegen den Behauptungen, dass es auf Campingplätzen keine Dingos gibt, hat bei uns jeden Tag mal einer ein paar Runden über den Platz gedreht. Wirklich gefährlich kamen sie uns allerdings nicht vor. Achso, geschlafen haben wir übrigens in Zelten, ohne Matratze und ohne Kissen, was nachts wirklich unlustig kalt war. Immerhin hatte der Campingplatz sogar ne warme Dusche, was für uns ja auch nicht mehr selbstverständlich ist.

Gestern sind wir zu dem Schluss gekommen, dass Fraser eines unserer absoluten Highlights in Australien war, nicht unbedingt landschaftlich, sondern weil das Fahren mit den Jeeps unglaublich viel Spaß gemacht, wir eine super Gruppe hatten und die Stimmung immer Bombe war. Leider war es auch so ziemlich der Abschluss unseres Ostküstenroadtrips :( Seit gestern sind wir in Brisbane und fleißig dabei, uns einen Job und ein WG-Zimmer für die nächsten zwei Monate zu suchen. Außerdem müssen wir nun auch leider Abschied von unserem Auto nehmen. Da wir es ja hier nicht mehr brauchen, werden wir es bald zum Verkauf aushängen. Seit wir unseren treuen Begleiter anfang Februar in Melbourne gekauft haben, hat es nun 10000 Kilometer mehr auf dem Buckel, und wer hätte es gedacht? Keine einzige neue Delle! :D Von den Backpackern, die wir hier getroffen haben, waren wir wohl so ziemlich die einzigen, die ihr Auto nie zur Werkstatt bringen mussten! Hip hip Hurra! Wir halten euch natürlich weiterhin auf dem Laufenden, machts gut und bis dann

Sophia und Ines

Kleinere Naturkatastrophe

Sonntag, 20.04.2014
Da sind wir wieder,
Nach zwei Wochen in Cairns sind wir wieder on the road und ein neuer Blogeintrag ist fällig.
Eigentlich gibt es über die letzten zwei Wochen nicht sonderlich viel zu berichten bis auf zwei Dinge.
Das erste wäre der Zyklon. Wir wissen nicht ob das in den deutschen Medien wirklich erwähnt wurde aber an der australischen Ostküste hat letztes Wochenende ein Wirbelsturm gewütet. Wir haben zwei Tage, bevor er in unserer Gegend eintreffen sollte, durch Zufall von Leuten aus unserem Hostel davon gehört. Die meinten,  so ein Zyklon kann ganz witzig sein, wenn man genug Alkohol im Haus hat, also haben wir uns erstmal keine Sorgen gemacht. Am Abend warn wir dann noch im Supermarkt zum Einkaufen. Da war vielleicht die Hölle los! Die Regale waren größtenteils leergekauft und die Schlangen vor den Kassen mega lang.

Da haben wir dann langsam angefangen, Panik zu schieben. Wie man das so macht, haben wir die Situation gleich mal gegoogelt. Hätten wir vielleicht lassen sollen. Es war angekündigt, dass der Sturm, wenn er Cairns trifft, Stufe 4 oder 5 haben soll. Bedeutet: Häuser können abgedeckt, Autos durch die Luft gewirbelt und Straßen überschwemmt werden. Zu dem Zeitpunkt war uns dann schon nicht mehr ganz so wohl zu mute. Wir haben uns dann allen anderen angeschlossen, für mehrere Tage Essen und Alkohol eingekauft und unser Auto in möglichst großer Entfernung zu allen Strommasten und Bäumen abgestellt.
Manche Shops haben sogar ihre Ladentüren mit Sandsäcken verbarrikadiert, die man sich im Rathaus umsonst abholen konnte.

Am Tag des Wirbelsturms hieß es dann plötzlich, dass er wohl doch nur noch Kategorie 1 sein wird, wenn er zu uns kommt. Und im Endeffekt war auch alles halb so schlimm. Draußen hats ziemlich geregnet und gewindet, im Hostel lief ein Film nach dem anderen und alle haben sich im TV-Raum verschanzt. Als wir einmal vor die Tür sind stand das Wasser zwar besorgniserregend hoch auf der Straße, aber ein paar Stunden später war auch dad wieder abgelaufen. Fazit: viel Panik, wenig Sturm.

Am Dienstag, als alles wieder im Normalzustand war, haben wir eine Tour zu den verschiedenen Wasserfällen in den Tablelands gemacht. Die warn alle echt schön aber das absolute Highlight waren eindeutig die Josephine Falls, die man ein Stück weit runterrutschen kann. Am Anfang warn wir ein bisschen besorgt, weil die Strömung schon ziemlich stark war, aber wir habens jedes Mal wieder an Land geschafft.

Das zweite Highlight in Cairns war unser Ausflug zum Great Barrier Reef. Wir sind mit einem Boot zu zwei verschiedenen privaten Reefs gefahren, beim ersten getaucht und beim zweiten geschnorchelt.
Nach der Einführung hatten wir vor unserem Tauchgang ein bisschen Respekt als wir gehört haben, wie wichtig es ist, ruhig zu atmen und immer brav Druckausgleich zu machen und und und...
Aber als wir erstmal unten waren hat es richtig Spaß gemacht und wir haben zwei Riesenschildkröten, Clownfische, Rochen und alles mögliche andere Getier gesehen. Nur leider keine Haie :(
Das Schnorcheln war auch echt interessant, da kann man sich einfach mal ne Stunde auf der Wasseroberfläche treiben lassen und nur gucken weils da so viel zu sehen gab!
Außerdem war die Verpflegung auf unserem Boot echt der Hammer! Morgens gabs Kaffee, Gepäck und eine Platte mit Früchten, zu Mittag frische Garnelen, Lachs, Hähnchen und verschiedene Salate und nachmittags noch Kuchen und eine Käseplatte! Da haben sich die paar Dollar für das bessere Boot doch gelohnt ;)

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Gestern sind wir dann von Cairns aus in Richtung Norden aufgebrochen und warn heute am Cape Tribulation, wo der Regenwald und das Great Barrier Reef aufeinandertreffen.

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Also bis zum nächsten Mal,
Liebe Grüße Sophi und Ines

Wir haben überlebt... vorerst

Montag, 07.04.2014

Ausnahmsweise sitzen wir beim Blog schreiben heute mal nicht in irgendeinem McDonalds, sondern auf dieser Terasse hier:


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Aber immer der Reihe nach.
Von Noosa aus sind wir weitergefahren nach Hervey Bay. Der Strand dort war zwar ziemlich enttäuschend aber wir haben durch Zufall zwei Deutsche getroffen die wir schon kannten und die wussten, wo man super am Strand campen kann. Die haben praktisch das gleiche Auto wie wir und haben uns gefragt, wie wir das mit den Fliegengittern machen. Wir wussten gar nicht wirklich wovon die reden, wir hatten noch nie größere Probleme mit irgendwelchen Insekten, außer einem kleine Ameisenvolk in unserem Auto, das aber relativ schnell wieder ausgestorben ist. Ein paar Tage später wussten wir dann was sie meinten... aber dazu später mehr.
Am nächsten Tag haben wir auf unserer Fahrt Richtung Norden einen Zwischenstopp in Bundaberg gemacht. Die Stadt nennt sich selbst "The Lifestyle Capital of Queensland". Gerechtfertigt finden wir das nicht so wirklich,  es war nämlich weder von Life noch von Style irgendwas zu sehen. Sogar Lahr ist spannender.
Am nächsten Morgen ist uns, nachdem wir losgefahren sind, relativ schnell aufgefallen, dass wir vielleicht am Abend davor noch hätten tanken sollen. Unsere Tankanzeige funktioniert ja leider nicht, deswegen bekommen wir immer nen ziemlichen Schreck wenn das rote Warnlämpchen aufleuchtet. Wir warn zu der Zeit auf dem Bruce Highway, und obwohl sich das nach ner Riesenstraße mit jeder Menge Tankstellen anhört, ist das eigentlich nur ne kleine Landstraße, an der nicht so mega viele Ortschaften liegen. Als wir schon angehalten hatten und kurz davor waren, von unserem 5Liter-Notfall-Benzinkanister Gebrauch zu machen, hat uns ein freundlicher Mann zum Glück darauf hingewiesen,  dass wir in zwei Minuten an der nächsten Tankstelle vorbeikommen :D
In Mackay habe wir uns erstmal mega gefreut, weil wir nen richtig schönen verlassenen Strand gefunden haben. Nur leider wars mal wieder so windig dass man sich nicht hinlegen konnte ohne komplett paniert zu werden, also sind wir letztendlich circa 5mal den Strand hoch und runter gelaufen bevor wir uns auf ein Paar Felsen gesetzt und gelesen haben. Unsere Handtücher sahen am Schluss so aus:


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Am nächsten Tag gings weiter nach Townsville, wo es einen super schönen Meerwasserpool gibt, bei dem wir den Sonnenuntergang genossen haben.


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Auch unser Nachtlager war direkt am Meer und eigentlich sehr friedlich, wären da nicht die Tiere...


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Nein Scherz, das waren nicht die Tiere, mit denen wir zu kämpfen hatten. Ihr erinnert euch noch an die Sache mit dem Fliegengitter? In der Nacht hätten wir alles dafür gegeben, eins zu haben! In unserem Auto waren ca. 20 Moskitos (hier werden sie liebevoll Mozzies genannt) und wollten uns töten! Gott was hätten wir in der Nacht für Fliegengitter gegeben... Wir mussten sogar mitten in der Nacht aufstehen und unsere Hände waschen, weil sie so blutverschmiert warn vor lauter Moskitos töten!
Am nächsten Tag haben wir Cairns erreicht und unser Zuhause für die nächste Woche, das Jack's Backpackers Hostel.
Es liegt direkt über einem Pub, in dem wir kostenloses Abendessen und Rabatt auf alles andere kriegen :) Außerdem gibts hier fast jeden Abend Livemusik und eine schöne Terasse. Und natürlich kostenloses Wifi, das ultimative Argument für jeden Backpacker :D

Das wars soweit von uns, zum Abschied gibts noch ein paar Fahrtbilder :)


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Queensland - Sunshine State... haha

Montag, 31.03.2014

Hallo liebe Leute,
Uns ist zu Ohren gekommen, in Deutschland ist das Wetter fast sonniger als bei uns?! Da fliegt man extra um die halbe Welt, um dann natürlich genau in die Regenzeit reinzufahrn :( Es hat zwar immer knappe 30 Grad, aber jedes Mal wenn wir uns an den Strand legen, fängt es ne halbe Stunde später an zu regnen.
Um mal die geografischen Neuigkeiten abzuarbeiten: Nach Port Macquarie haben wir noch eine Nacht in Nambucca Heads verbracht. Dort gibt es am Strand die sogenannte Vee-Wall, auf der sich Reisende aus aller Welt verewigen (ja, wir haben auch eine Hommage an den 1. Fc Köln gefunden).

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Auf der Weiterfahrt haben wir in einem angeblich stark indisch geprägten Dorf mit Tempel angehalten. Wir hatten uns beide unrealistischer Weise etwas in Richtung Taj Mahal vorgestellt und wurden entsprechend enttäuscht :D

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Dann sind wir weiter nach Byron Bay, ein süßes kleines Stranddorf, das circa zur Hälfte von Hippies bewohnt ist. Wer dort mit Schuhen aus dem Haus geht, ist langweilig!

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In Byron gibt es außerdem tausende Travelshops und weil es dort angeblich billiger ist, haben wir eine 2-tägige Katamaran-Tour bei den Whitsunday Islands und eine 3-tägige Tour im Jeep auf Fraser Island gebucht. Wir können euch sagen, es hat echt weh getan, als wir die Kreditkarten gezückt haben.... Aber da das die absoluten Highlights an der Ostküste sein sollen, führte kein Weg drum herum. Die Touren verschieben wir aber wahrscheinlich noch ein paar Wochen bis das Wetter wieder besser wird.
Apropos Highlights. Wir haben in Byron Bay auf einer Art Parkplatz direkt neben einer Straße gecampt, auf dem kein Verbotsschild stand und dementsprechend noch ca 30 andere Camper standen. Am Morgen haben sich die vorbeifahrenden Autos einen Spaß draus gemacht, ständig zu hupen und um 9 stand der Ranger vor der Tür. Scheinbar ist Campen in ganz Byron Bay verboten und er hat uns ne Verwarnung reingedrückt, so richtig mit Reisepass einscannen und so. Zum Glück haben wir am nächsten Tag die Grenze nach Queensland überquert und hier gilt die Verwarnung nicht mehr :P
Unser nächster Stop war Surfers Paradise. Würdet ihr euch darunter auch ne verschlafene kleine Stadt am Strand vorstellen? In Wirklichkeit sieht es dort aus wie Miami nur in Mini!
Auf der verzweifelten Suche nach einem Platz zum Schlafen haben wir mal wieder zwei Deutsche getroffen, die uns einen Schlafplatz gezeigt haben, für uns gegrillt haben und an deren Van wir unsere Regenschutzplane festmachen konnten, sodass wir halbwegs trocken geblieben sind.

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Momentan sind wir in Noosa und hier gefällts uns auch super gut. Wir haben zwei Nächte an einem Fluss geschlafen, auf dem ganz viele Hausboote rumschwimmen, sieht n bisschen aus wie Piraten in Batavia!

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Als wir uns gestern mit zwei Jungs unterhalten haben ist uns aufgefallen, dass wir seit zwei Tagen in der falschen Zeitzone leben, weil wir nicht gemerkt haben, dass in Queensland die Uhren eine Stunde nachgehen. Wir haben uns schon gewundert wieso es bei allen anderen so spät Abendessen gibt...
Also sind wir euch jetzt übrigens nur noch 8 Stunden voraus.

Von Thomas hatten wir unter anderem den Auftrag bekommen, festzustellen, ob die Weltkarten hier anders aussehn. Auftrag Nr. 1 erfüllt ;)

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Bis demnächst,
Sophia und Ines

Beach Babes

Samstag, 22.03.2014

Sooo jetzt sitzen wir hier im McDonalds an der Raststätte, damit wir über das kostenlose WLAN unseren nächsten Blogeintrag hochladen können. Und auf einmal fällt uns auf, dass wir nicht so richtig wissen, was wir euch über die letzte Woche erzählen sollen :D
Also der Reihe nach: Nach dem Großstadtstress haben wir uns erstmal in einem Hostel in Bondi Beach einquartiert. Das gehört zwar noch zu Sydney, wirkt aber eher wie ein eigenes kleines Dorf am Meer. Und wie ihr vielleicht schon ahnt haben wir letztendlich auch nicht viel anderes gemacht als am Strand rumzuliegen und abends die Bars abzuklappern.

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Das hier war übrigens der Ausblick von unserer Dachterasse:

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Also mal überlegen, was gibt's sonst noch zu erzählen?
Die von euch, die bei Facebook sind, haben vielleicht schon gesehen, dass wir dieses Jahr zum ersten Mal St. Patricks Day gefeiert haben. Und zwar so wie sich das gehört, in einem Irish Pub mit Guiness und grünem Hut :D

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Außerdem konnte man sich in unserem Hostel kostenlos Bodyboards leihen, mit denen die Wellen in Bondi noch viel mehr Spaß machen!
Wir haben auch unsere alten Bekannten von der Great Ocean Road wieder getroffen und wurden an unserem letzten Abend bekocht. Das passiert uns in letzter Zeit irgendwie öfter, gestern haben zwei Mädels aus Bayern für uns Kaiserschmarrn mit Apfelmus gemacht weil wir noch nie welchen gegessen haben.
Wir sind übrigens nach zwei Wochen Luxus im Hostel wieder mit dem Auto unterwegs und haben gestern mal wieder eine kalte Dusche genossen :P Die letzten zwei Nächte haben wir in Newcastle verbracht, eine echt süße Stadt an der es super (inoffizielle) Campingspots gibt, wo wir noch vier Deutsche getroffen haben, die heute abend genauso wie wir in Port Macquarie schlafen. Endlich mal nicht nur Rentner auf den Campingplätzen!

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So, das wars eigentlich auch schon. Tut uns Leid wenn der Eintrag ein bisschen kurz und durcheinander ist aber die Stühle im McDonald's sind nicht besonders bequem ;)

Grüßeee, Sophi und Ini

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